Wir haben ein Standardwerk zu Hause, in dem wir immer nachschlagen, wenn ein Kind krank ist. Natürlich gehen wir zum Arzt, wenn es etwas ernstes zu sein scheint (hatten wir bisher nur 1x), aber vieles lässt sich auch prima zu Hause behandeln. Dazu gehört eigentich nicht viel, sicher kennt jeder noch den guten alten Wadenwickel, die Zwiebel am Bett oder selbstgekochten Hustensaft der Oma.

Die magischen 11  der Homoeopathie für KinderWir behandeln inzwischen ziemlich viel homöpathisch und werden dabei vom Kinderarzt sowie von einer tollen Heilpraktikerin begleitet! Unsere Hausapotheke füllt sich ständig und wir kommen ziemlich gut alleine klar. Auch wenn ich mittlerweile gefühlt eine halbe Heilpraktiker Ausbildung habe, schlage ich immer wieder nach. Das Buch „Die magischen 11 der Homöopathie für Kinder“ ergänzt hierbei super meine bisherige Literatur.

Ich finde das Buch sehr gut aufgemacht. Es gibt eine wirklich lange Einleitung, also nicht nur ein zwei Seiten, sondern gleich über 40, bevor es richtig los geht. Das ist wichtig, denn es gibt einige Grundsätze in der Homöpathie zu beachten. Und wer neu auf dem Gebiet ist, findet hier viele Antworten.

Die Grundmittel, die hier beschrieben werden, haben auch uns schon oft geholfen. Wobei ich sagen muss, dass es ja nicht immer so einfach ist ein MIttel aus 11 zu wählen. Bzw. bei einem Krankheitsbild DAS Mittel sofort zu nehmen. Bei uns treffen häufiger die „Helfermittel“ zu, also die, die nicht erste Wahl sind. Manchmal trifft von den Beschreibungen auch gar nichts auf uns zu und das Kind hat trotzdem Husten oder Schnupfen (dabei finde ich es am schwierigsten, denn da gibt es ja hunderte Abstufungen…). Da finde ich, braucht man schon auch noch ein wenig mehr Literatur und tiefergehende vor allem.

Als Einstieg in die Homöpathie kann ich das Buch nur empfehlen und wer schon tief drin steckt, findet hier sicher auch noch gute Hinweise und Eselsbrücken. Ich mag es ja, wenn ich mir durch Eselsbrücken etwas besser merken kann. Zum Beispiel habe ich seit nun ein Mittel gegen mein Halsweh gefunden: Belladonna – die Feuerwehr. Denn mein Hals brennt immer so.
Was ich auch liebe sind ja Hintergrundinformationen – welche Pflanze spielt heir eine Rolle, was macht die Pflanze aus, warum genau diese Mittel, usw. Oder auch Tipps und Hinweise, die zusätzliche Sicherheit geben und helfen können.

Außerdem ist das Buch auch echt übersichtlich. Viele homöpathischen (oder auch andere medizinischen) Ratgeber erschlagen imemr gleich mit so vielen Infos. Also noch mal: für den Einstieg ein rundum gelungenes Buch!

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