Davon gehört habe ich ja schon öfter, einige Ansätze sind mir bekannt. Das Buch von Tatja Bartig-Prang:  „Autogene Geburt. Mit Hypnobirthing selbstbestimmt gebären“ brachte mich dem Thema aber nun noch näher. Alles was mit Hypnose zu tun hat finde ich ja eh schon spannend, als Mama von zwei Kindern (die das Buch Ende der zweiten Schwangerschaft gelesen hat) und Pädagogin/ Still- und Familienberaterin interessiert mich das Thema Geburt ebenfalls ungemein. Und nun die Kombination: Wie Hypnose bei der Geburt helfen kann. Volltreffer. Mein Thema.

autogenegeburtDas Buch ist sehr übersichtlich und wirklich leicht geschrieben. Alles wird in einfachen, oft sehr witzigen Worten erklärt und beschrieben. Einleitend wird erst einmal mit Mythen der Geburtshypnose aufgeräumt, erläutert was Hypnose eigentlich ist und wie sie funktioniert. Weiter erklärt Tatje Bartig-Prang warum Schmerz wichtig ist, aber bei einer Geburt nicht unbedingt sein muss bzw. eigentlich sogar hinderlich ist. All dies klingt sehr einleuchtend, denn unsere Ahninnen hätten mit Sicherheit kein Kind mit Schmerzen während der Jagd bekommen. Sondern nur, wenn sie sich wirklich sicher und geschützt gefühlt haben. Und sich somit nur auf sich und das Gebären konzentrieren konnten. Und darauf will die Autorin hinaus. Dass wir uns wieder auf uns selbst besinnen, unserem Körper vertrauen und aus dem Inneren Kraft schöpfen.

Auch für alle, die Hypnobirthing nicht anwenden wollen oder können, die nicht daran „glauben“ oder keinen Kurs besuchen möchten, finden sich in dem Buch unglaublich viele tolle Hinweise für eine entspanntere Geburt. So wird der „Geburtssprache“ auf den Zahn gefühlt. Warum immer so negativ belastete Worte wie „Wehen“ verwenden, wenn Welle viel schöner klingt. Alle Entspannungs- und Atemübungen sind ebenso hilfreich! Generell bietet das Buch einen neuen Blick auf Geburt. Wie wichtig der Vater bei der Geburt ist, wird genauso behandelt wie ein positiver Geburtsplan. Ich finde auch toll, dass jeder sich das raus nehmen kann aus dme „Werkzeugkasten“, was er braucht und was passt. Man muss nicht gleich den Arbeitsbogen ausfüllen und jede Phantasiereise mitmachen, kann aber die Atemübungen sehr wohl nutzen, um sich zu entspannen. So profitiert auch diejenige, die sich nun nicht gleich dem Hypnobirthing verschreiben möchte.

Ergänzt wird das geschriebene Wort noch durch eine Audio-CD mit Übungen zur Tiefenentspannung. Es ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig mit Kraftsätzen, Affirmationen und Atemreisen zu arbeiten, aber es hilft tatsächlich! Ich persönlich konnte insofern von dem Buch profitieren, als dass ich noch entspannter in die Geburt ging, alles geschehen lassen und loslassen konnte. Am wichtigsten finde ich den Ansatz zur selbstbestimmten Geburt! Lasst uns also auf unsere Körper hören, ihnen und den Kindern vertrauen!

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